
Ja. Für die einen eine tolle Gelegenheit die familiären beziehungen wieder aufzufrischen, für die anderen eine endlose Zeit der Auf-die-Uhr-gucken und des Hoffens dass es schnell wieder vorbei.
Ich gehöre eindeutig zu der zweiten Kategorie.
Mann kann es den geliebten Verwandten doch irgendwie nicht recht machen. Entweder ist man zu still und leise, dann darf man sich wieder nicht in die Erwachsenen-Gespräche einmischen. Also bitte, so wichtig ist das Schließens eines bankrotten Geschäfts auch nicht, außerdem lag es schon 5 Monate zurück und war nicht mal in der Nähe unseres Heimatortes!
Außerdem wird man an den "Kindertisch" gesetzt, weil man noch keinen Freund hat und so in meiner Familie nicht anerkannt wird, wo man sich schön den Rücken kaputt machen draf, da man ja gebückt sitzen muss.
Wenn das mal noch das Ruhigste ist.
Ich glaube ich bin zu unsensibel um die wahre Bedeutung von Familienfeiern zu begreifen.
Doch ist es nicht besser, wenn man außerhalb der Treffen auch auf "freundschaftliche" Basis vertraur bleibt? Immer im Kontakt bleiben und gute oder schlechte Ereignisse per Telefon weiterzureichen? Damit man bei dem nächsten ach so vermissten und geschätzten Treffen in seinen Gehirnwindungen nicht krampfhaft nach einem Thema suchen muss, dass vielleicht schon ein halbes Jahr zurückliegt?
Ich brauche nun nur noch eine Methode, den nächsten Feiern irgendwie zu entkommen.
Aber man muss wahrscheinlich sehr häufig auch durch sher unangenehme Erlebnisse durch!